Den Begriff „Abwasser“ und deren Beseitigung definieren in der Bundesrepublik Deutschland § 54 Abs. 1 und Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Danach ist „Abwasser“ das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch entstehende Wasser, das bei Trockenwetter damit zusammen abfließende Schmutzwasser sowie Niederschlagswasser.

Am 1. März 2010 ist das neue Wasserhaushaltsgesetz (WHG) als Vollregelung des Bundes in Kraft getreten. Die Regelungen des Bundes und der Länder müssen den einschlägigen EU-Richtlinien (z. B. Wasserrahmenrichtlinie) entsprechen. Entsprechend haben die Länder eigene Landesgesetze zum Wasserrecht geschaffen.

Seminarschwerpunkte sind:

  • Grundlagen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG)
  • Grundlagen der Landesgesetzgebung
  • Anschlussbeiträge zum Abwasser
  • Abwasserrechtliche Fälle zum Umgang
  • Gebühren und Beiträge zum Abwasserrecht
  • Grundlagen des Gewässerschutzrechts