Eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) nach § 37 Abs. 2 SGB III oder § 15 SGB II ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen dem Jobcenter und einem Leistungsempfänger.

In der Eingliederungsvereinbarung sollen verschiedene Interessen zwischen Jobcenter und Leistungsempfänger fixieren werden; insbesondere welche Ermessensleistungen das Jobcenter erbringt und welche Bemühungen der Leistungsempfänger zu erbringen hat, um seine Arbeitslosigkeit zu beenden.

Erbringt der Leistungsempfänger die vereinbarten Eigenbemühungen nicht, so kann dies zu einer Sperre des Arbeitslosengeldes oder Minderung des Arbeitslosengeldes II führen.

Weitere Schwerpunkte dieses Seminars sind:

  • Die Eingliederungsvereinbarung als öffentlich- rechtlicher Vertrag und deren rechtlichen Auswirkungen
  • Inhalte und Struktur der Eingliederungsvereinbarung
  • Die Dauer der Eingliederungsvereinbarung
  • Der Abschluss der Eingliederungsvereinbarung (Jobcenter / kommunaler Träger
    Die Festlegung notwendiger Aktivitäten des Leistungsempfängers und möglicher Sanktionskonsequenzen
  • Die Notwendigkeit der Individualität der jeweiligen Eingliederungsvereinbarung
  • Die Rechtsfolgen und Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt
  • Fallbeispiele zur Eingliederungsvereinbarung in der Praxis
  • Die aktuelle Rechtsprechung zum § 15 SGB II, § 37 Abs. 2 SGB III

Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten entsprechende Gesetze, umfangreiche Unterlagen, sowie ein Teilnahmezertifikat.

Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Schulung an.

Beachten Sie ebenfalls unsere anderen SGB II Seminare.