Das Ordnungswidrigkeitenrecht gehört rechtssystematisch zum Verwaltungsrecht, auch wenn seine historischen Wurzeln auf das Strafrecht deuten. Das heutige Ordnungswidrigkeitenrecht ist dem Strafrecht weitgehend nachgebildet, unterscheidet sich aber auch in maßgeblichen Punkten davon. Letzt muss das sog. Bußgeldverfahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern häufig (zusätzlich) übernommen werden. Dieser Umstand führt mitunter zu einer recht kurzfristigen Wissensübernahme.  Das Bußgeldverfahren im Rahmen des Ordnungswidrigkeitenrecht wird hierbei in seiner Gesamtheit umfassend dargestellt.

Seminarschwerpunkte sind ferner:

  • Die Einordnung des Ordnungswidrigkeitenrecht in die gesetzliche Logik
  • Die Verfahrensabschnitte / -grundsätze
  • Inhalt und Aufbau von Ordnungswidrigkeiten
  • Das ordnungsbehördliche Vorverfahren
  • Das Verwarnverfahren
  • Der Erlass eines Bußgeldbescheids
  • Der Inhalt eines Bußgeldbescheids (insb. die Begründung)
  • Abgrenzung Bußgeld – Zwangsgeld
  • Beweismittel und ihre Verwertung
  • Bemessung der Geldbuße
  • Verjährung und andere Verfolgungshindernisse
  • Einstellung des Verfahrens
  • Zustellung von Bußgeldbescheiden
  • Ferner: Das Verfahren nach Einspruch und die Abgabe an die Staatsanwaltschaft.

Gerne können Sie auch die Gelegenheit nutzen, uns inhaltliche Fragen vorab oder im Nachgang zukommen zu lassen.

Zum Seminar erhalten Sie umfangreiche Unterlagen, ein Teilnahmezertifikat, entsprechende Gesetze in abgedruckter Form, sowie umfangreiche, weitere Unterlagen.

Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Schulung an.